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¡Buenas tardes señorita Francia!

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Neues Schuljahr - neue Schule!  Nach einem Gespräch mit unserer Mentorin haben wir schließlich neue Schulen zugeteilt bekommen, was mich sehr gefreut hat, da ich bisher nur an einer Secundaria gearbeitet habe und ich schon immer in einer Primaria helfen wollte, da ich sehr gern mit kleineren Kindern arbeite. Zusätzlich zur Secundaria "Nuestra Señora de Loreto" darf ich nun in der Grundschule "Espírito Santo" mithelfen, die im Süden von Santiago liegt. Dort wurde ich am ersten Tag sofort von allen Lehrern und Schülern herzlich empfangen. Anders wie am Anfang des Dienstes hat man sich sofort eingewöhnt, was wohl daran liegen könnte, dass man nun die Sprache viel besser sprechen kann und nichts mehr fremd für einen ist.  Ich hab sofort den Unterschied zur Secundaria festgestellt, da die  kleinen Kinder viel herzlicher sind und einem viel mehr zurückgeben. So wird man in den Pausen zum Beispiel immer wieder von den Kindern umarmt und auch über alles mögliche ...

Das neue Schuljahr beginnt!

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Die Zeit rast... Kaum zu glauben, dass wir uns vor über 6 Monaten von unseren Freunden und Familien verabschiedet und unseren Dienst im Einsatzland angetreten haben. Es kommt einem so vor, als wäre es erst gestern gewesen und kann es irgendwie nicht fassen, dass die Halbzeit schon erreicht ist. Anlässlich zu unserem Halbjährigen mussten wir dann schließlich nach Buenos Aires gehen, um dort unsere Pässe in der deutschen Botschaft für die Erneuerung unseres Visums abzugeben. In Buenos Aires kamen natürlich auch wieder die Erinnerungen hoch, da wir unsere ersten Tage hier in Argentinien in Buenos Aires mit unserer Mentorin verbracht haben. Damals prasselten alle neuen Eindrücke auf einen ein und musste erstmal lernen damit zurechtkommen. So hat man damals viele Dinge ganz anders oder gar nicht wahrgenommen, was mir bei unserem zweiten Besuch aufgefallen ist. Nicole, ich & Simon vor dem Obelisk in Buenos Aires. Im Februar hatten wir schließlich auch unser Zwischenseminar in Pos...

Unsere Mission auf dem Campo

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"Meine Schule ist mein zweites zu Hause, aber mein zu Hause ist meine erste Schule." Anfang Januar sind wir für vier Tage im Rahmen der alljährlichen Mission auf den "Campo" gereist. Schon am Tag zuvor haben wir uns mit Padre Sergio in Nueva Esperanza getroffen, wo wir bei den Vorbereitungen für die Messe auf dem Platz geholfen haben. Jonathan und Simon halfen, die Kirchenbänke aus der Kirche auf den Platz zu tragen, während Nicole und ich den Schwestern bei der Vorbereitung für die Sandwiches de milanesa unter die Arme griffen, da diese für ca. 350 Missionare reichen sollten. Als die drei großen Busse mit ungefähr gleichaltrigen Jugendlichen aus Buenos Aires ankamen, konnte auch schon die große Messe beginnen, wo wir feierlich ausgesandt wurden. Nach dem Essen unserer selbst gemachten Schnitzelwecken gingen wir dann etwas zu spät ins Bett, da es am nächsten Morgen schon um 5 Uhr los ging. Am nächsten Tag bepackten wir dann alle Picku...

Weihnachten in der Casa Loca

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Für unser Weihnachtsbild haben wir uns extra warm angezogen. 24. Dezember, 9:00 Uhr, Santiago del Estero. Die Bewohner des Casa locas machen sich bereit für den kleinen Weihnachtseinkauf. Schon am Tag zuvor haben wir uns über unser Weihnachtsmenü Gedanken gemacht. Typisch deutsch sollte es sein, wenn sich schon der Rest nicht nach Weihnachten anfühlt. Deswegen soll ein Braten mit Rotkraut, Kartoffelpüree und Bratapfel das weihnachtliche Ambiente etwas verbessern. Während Nicole und Simon in der Innenstadt Rotkohl und Eis kaufen, gehen Joni und ich in der Nähe unseres Hauses einkaufen. Ich gehe in die Carnicería, die nur einige cuadras von unserem Casa entfernt ist. Es ist ja schon bekannt, dass die Argentinier fleischverrückt sind und die Metzgereien eher einem Sommerschlussverkauf ähneln, jedoch war dies heute anders: Die Metzgerei war voller Leute, sodass man sogar Nummern ziehen musste, um die ganze Lage etwas übersichtlicher zu machen. Als ich endlich an der Reihe war, erkl...

Weihnachten in Argentinien

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Weihnachtsbaum und Palmen - die etwas andere Kombination Das ist wohl die häufigste Frage, die mir von Freunden und Bekannten in letzter Zeit gestellt wurde: Wie feiert ihr eigentlich in Argentinien Weihnachten? Erlebt man die Weihnachtszeit hier, so stellt man schnell fest, wie traditionsreich Weihnachten in Deutschland gefeiert wird. Irgendwie fällt es einem auch nicht auf, da alles für einen selbst ganz "normal" ist. Fehlen die gewohnten Dinge dann, dann merkt man erst, was die Weihnachtszeit in Deutschland ausmacht.  In unserer WG haben wir einen Adventskalender gebastelt, bei dem jeder nacheinander ein Türchen pro Tag öffnen darf. Dezember ohne Adventskalender? - Dafür ist man nie zu alt! Jedoch mussten wir feststellen, dass hier Adventskalender nicht so geläufig sind.   Schon Anfang Dezember kann man schon feststellen, dass sich die Geschäfte mit kitschiger Weihnachtsdekoration füllen, denn am 8. Dezember, am Tag der Jungfrau, wird traditionell h...

¡Feliz Día del Mate! - 30. November

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¿Quieres Mate? - Diese Frage wird einem hier mindestens einmal am Tag hier in Argentinien gestellt. Es wird immer und überall Mate getrunken, sodass man sogar auffällt, wenn man an der spontanen Mate-Runde nicht teilnimmt. Doch Mate ist alles andere als ein einfaches Aufgussgetränk - es ist eine Passion, wenn nicht ein Lebensbestandteil im Leben der Südamerikaner. Argentinien ohne Mate? - Unvorstellbar! Sogar die weltbekannten Persönlichkeiten, wie der Papst, trinken ihn und können nicht ohne ihn, was wir nach 4-monatigen Matekonsum eindeutig verstehen können. Doch was ist Mate genau? Das Trinkgefäß, aus dem das "yerba" getrunken wird, wird "Mate" genannt. Der Mate, der im Übrigen aus Kürbis hergestellt wird, wird dann schließlich mit getrockneten, geschroteten Blättern des Mate-Strauchs befüllt und wird mit heißem - aber nicht zu heißem -Wasser aufgefüllt. Die Zubereitung des Mates ist eine ganz sensible Sache und sollte gut geübt werden, da es einem Arge...